[Hörbuchtipp] Alexandra Reinwarth: Das Leben ist zu kurz für später (2018)

Alexandra Reinwarth: „Das Leben ist zu kurz für später“ ist das erste Hörbuch, für das ich monatelang auf der Warteliste der Bibliothek stand. Als es gerade erschien, reichte eine kurze Hörprobe, um mich davon zu überzeugen, dass es sich lohnen würde. Und das hat es!

VII. Anselm oder Der bewiesene Gott

Dem Theologen und Philosophen Anselm von Canterbury (auch von Aosta, nach seinem Geburtsort oder von Bec, nach dem Ort seines Wirkungsbeginns), ca. 1033–1109 n. Chr., widmet Wilhelm Weischedel nur einen kurzen Abschnitt. Dies verwundert, denn häufig ist zu lesen, dass Anselms Argumente zu den meist zitierten in der Philosophie gehören und sich u. a. Thomas […]

VIII. Augustinus oder Die Dienlichkeit der Sünde

Mit Augustinus von Hippo (354–430 n. Chr.) beginnt Weischedel seine Betrachtungen über christliche Philosophen. Augustinus spielt dabei eine besondere Rolle, denn durch seine Ansichten und sein Denken wird der Unterschied zu seinen antiken griechischen und römischen Vorgängern besonders deutlich. In seiner Jugend sei Augustinus ein ziemlicher Herumtreiber gewesen, so Weischedel. Seine vielen Liebschaften und seinen […]

VII. Plotin oder Die Gesichte des Entrückten

Plotin (205–270 n. Chr.) lehrte zunächst in Alexandrien, bis er nach Rom zog und dort öffentliche Vorlesungen hielt. Die Römer, besonders die römischen Senatoren, besuchten seine Vorträge rege; auch römische Frauen konnten ihnen, nicht selbstverständlich zu dieser Zeit, beiwohnen. In seinen Vorlesungen ist Plotin auf der Suche nach dem Gottesbegriff. Er will sich Gott nähern, […]

VI. Epikur und Zenon oder Pflichtloses Glück und glücklose Pflicht

Weischedel baut die Ansichten der Epikureer und der Stoiker als Antagonismus auf. Er beginnt mit den Ansichten des Epikur (371–271/70 v.Chr.). Die Überlieferung bzgl. Epikurs ist von Widersprüchen geprägt. Zum einen wird er als sehr lustbetonter, der Völlerei fröhnender „Wüstling“ dargestellt, seine Schüler verehren ihn jedoch als selbstgenügsam und milde. Als höchstes Lebensziel deklariert er […]

IV. Platon oder Die philosophische Liebe

In seinem Kapitel über Platon (ca. 428-348 v.Chr.) geht Weischedel besonders auf den durch dessen Ansichten geprägten Begriff der „platonischen Liebe“, einer Liebe, welche nicht auf Begehren, sondern auf seelischer Zuneigung und Respekt vor dem anderen gründet, ein. Was sich so wohlwollend gegenüber Menschen beiderlei Geschlechts anhört, schränkt Platon selbst wieder durch seine  misogyne Sicht […]

III. Sokrates oder Das Ärgernis des Fragens

Ganz im Gegensatz zu der herausragenden Bedeutung, die Sokrates auch heute noch hat, ist Weischedels Kapitel sehr knapp gehalten- was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass Sokrates keine Theorie ausgearbeitet, oder schriftliche Aufzeichnungen hinterlassen hat. So haben ihm hauptsächlich seine glühenden Anhänger auf das Podest eines Philosophen von Weltrang gehoben. Der Philosoph Zu Beginn dieses Kapitels […]

II. Parmenides und Heraklit oder Die gegensätzlichen Zwillinge

Der Titel dieses Kapitels rührt daher, dass man Heraklit von Ephesos gemeinhin als „Philosoph des Werdens“, Parmenides hingegen als „Philosoph des Seins“ betrachtet. Über beide gibt es relativ wenige Informationen. Parmenides von Elea (ca. 540- 483 v. Chr.) Parmenides lebte im 6. Jahrhundert vor Christus in Elea, Unteritalien und soll ein durchaus reicher Politiker gewesen […]

I. Thales oder Die Geburt der Philosophie

Die eigentliche „Geburt“ der Philosophie liegt im Dunkeln, was schon früher Anlass zu diversen Spekulationen und vermeintlichen Beweisen  gab. So stellt der evangelische Theologe Jakob Brucker (1696-1770) im 18. Jahrhundert in seinem Werk „Kritische Geschichte der Philosophie“ die These auf, die Philosophie entspringe sich selbst und gehe demnach noch hinter die Sintflut zu Adam und […]

Warum ist die Banane krumm?

Lange hat man nach einer befriedigenden Antwort auf diese Frage gesucht; kleinere Kinder stößt man damit immer noch gerne vor den Kopf, wenn sie beginnen, die Welt zu erfragen. Die pfiffigen unter ihnen werden dann antworten: ,,Weil niemand in den Urwald zog und die Banane gerade bog!“ Vor einiger Zeit stieß ich auf eine Erklärung […]

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