Surab Leschawa – Ein Becher Blut (2018). Der Meister der georgischen Groteske

Das Werk des georgischen Autors Surab Leschawa liegt fernab des literarischen Mainstreams. Der Band „Ein Becher Blut“ versammelt Erzählungen über Begebenheiten der Sowjetzeit und der folgenden Umbruchjahre. Mit viel Humor und dem Blick fürs Absurde erzählt Leschawa von Verarmung, Verdrängung, religiösem Fanatismus und sexueller Identität.

[Indiebook] Julie Otsuka: Als der Kaiser ein Gott war (2019)

Die Internierung japanischstämmiger Amerikaner ist ein Thema, das in Literatur und Film nur sehr vereinzelt aufgegriffen wird. Die Schriftstellerin Julie Otsuka hat sich in ihrem bereits 2002 erschienenen Roman „Als der Kaiser ein Gott war“ auf berührende Weise dieses dunklen Kapitels US-amerikanischer Geschichte angenommen und wurde dafür mit dem Asian American Literary Award ausgezeichnet.

John Steinbeck: Der Winter unseres Missvergnügens (1961). Geld ist nicht freundlich

John Steinbecks „Der Winter unseres Missvergnügens“ erzählt raffiniert von der Macht, die Geld auf Menschen ausübt und sie zum Äußersten treibt. Ethan Hawley stammt aus einer der angesehensten Walfängerfamilien der Ostküste. Doch nach der Wirtschaftskrise ist ihm bis auf das Haus nicht mehr viel geblieben vom einstigen Vermögen. Also arbeitet er als Verkäufer, um seine […]

[Leserunde] Lew Tolstoi – Anna Karenina (1877/1878)

In den letzten Wochen war es sehr ruhig hier auf dem Blog. Das liegt nicht nur am Umzug, der Eingewöhnung in Dresden und dem neuen Job, sondern auch an Tolstoi! Ganze sechs Wochen lang hat mich Anna Karenina begleitet. Andere Bücher passten in der Zeit leider nicht dazwischen. Aber es hat sich gelohnt – das […]

Dörte Hansen: Mittagsstunde (2018)

Wie schon in „Altes Land“ erzählt Dörte Hansen vom vermeintlich beschaulichen Dorfleben damals und heute. Doch an ihren Debütroman mit den liebenswert-schrulligen Figuren reicht „Mittagsstunde“ nicht heran. Worum geht’s? Ingwer Feddersen arbeitet als Archäologe an der Kieler Universität. Er nutzte die erstbeste Gelegenheit, um dem Dorfleben und seiner schwierigen Familiengeschichte zu entkommen. Seine Lebenssituation in […]

Karen Duve: Fräulein Nettes kurzer Sommer (2018)

Annette von Droste-Hülshoff ist eine Nervensäge. Niemand weiß das besser als ihre unüberschaubar große Familie. Besonders den Herren der Schöpfung geht sie auf den Geist, denn sie will mit ihren Gedichten einfach keine Ruhe geben und mischt sich in Männergespräche ein, statt blöde vor sich hin zu schweigen. Das allein ist schon ein Skandal. Dann […]

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben
%d Bloggern gefällt das: