Surab Leschawa – Ein Becher Blut (2018). Der Meister der georgischen Groteske

Das Werk des georgischen Autors Surab Leschawa liegt fernab des literarischen Mainstreams. Der Band „Ein Becher Blut“ versammelt Erzählungen über Begebenheiten der Sowjetzeit und der folgenden Umbruchjahre. Mit viel Humor und dem Blick fürs Absurde erzählt Leschawa von Verarmung, Verdrängung, religiösem Fanatismus und sexueller Identität.

[Indiebook] Julie Otsuka: Als der Kaiser ein Gott war (2019)

Die Internierung japanischstämmiger Amerikaner ist ein Thema, das in Literatur und Film nur sehr vereinzelt aufgegriffen wird. Die Schriftstellerin Julie Otsuka hat sich in ihrem bereits 2002 erschienenen Roman „Als der Kaiser ein Gott war“ auf berührende Weise dieses dunklen Kapitels US-amerikanischer Geschichte angenommen und wurde dafür mit dem Asian American Literary Award ausgezeichnet.

[Indiebook] Rebecca Wait – Das Vermächtnis unsrer Väter (2019)

Auf der schottischen Hebriden-Insel Litta geschieht ein schreckliches Verbrechen. Ein Mann erschießt seine Frau und zwei seiner Kinder, zum Schluss sich selbst. Nur der kleine Tommy überlebt, versteckt in einem Wandschrank. Wie kann er mit einer solchen Last leben? Hätten die Bewohner der Insel das Verbrechen verhindern können?

Lesung auf der Burg mit Reinhard Kuhnert und Jörg Sader

Gestern Abend hatte ich das Glück, eine Doppellesung zweier Autoren in der kleinsten Burg Sachsens in Burkhardswalde bei Meißen besuchen zu können. Bei Ofenfeuer hinter dicken Burgmauern lasen Jörg Sader („Alba, Liebste“) und Reinhard Kuhnert („In fremder Nähe“) aus ihren jeweiligen Werken und kamen unter Moderation von Christine Koschmieder ins Gespräch.

[Indiebook] Marc Degens: Eriwan (2018)

Wenn ich an Armenien denke, denke ich zuerst an die phänomenale Landschaft rund um den antiken Tempel in Garni. Ich weiß noch, wie sehr mich der atemberaubende Ausblick damals in seinen Bann zog und ich auch nach einer halben Stunde angestrengten Starrens immer Neues vor der bergigen Kulisse entdecken konnte. Auch Autor Marc Degens ist […]

Klein und frei: Bei unabhängigen Verlagen zu Gast – Teil 2/2

Wo es heute häufig um optimiertes Marketing und Auflagen in Millionenhöhe geht, gibt es sie öfter als man denkt: Die ein-zwei-drei-Mann oder –Frau-Verlage, die ihre Bücher selbst machen. Von Hand und von Anfang bis Ende. Mit viel Liebe und noch mehr Herzblut. Auf der Leipziger Buchmesse organisierte Barbara Miklaw vom Mirabilis Verlag bei Meißen einen […]

Klein und frei: Bei unabhängigen Verlagen zu Gast – Teil 1/2

Wo es heute häufig um optimiertes Marketing und Auflagen in Millionenhöhe geht, gibt es sie öfter als man denkt: Die ein-zwei-drei-Mann oder –Frau-Verlage, die ihre Bücher selbst machen. Von Hand und von Anfang bis Ende. Mit viel Liebe und noch mehr Herzblut. Auf der Leipziger Buchmesse organisierte Barbara Miklaw vom Mirabilis Verlag bei Meißen einen […]

Antanas Škėma: Das weiße Leintuch (1958/2017)

  Die Sehnsucht nach Litauen vergeht nie. In den geschäftigen Straßen von New York trifft man seine Landsleute; die Literatur – sie lebt im Exil fort. Fernab der sowjetischen Herrschaft schreibt manch einer mit litauischem Nationalpathos, ein anderer pflegt durch zahlreiche Anspielungen Geschichte und Kultur des Landes. Zu letzteren gehört der bereits 1961 verstorbene Dichter […]

Deborah Feldman: Unorthodox (2016)

Deborah steigt aus. Aus den engen, dicken Strumpfhosen. Aus der Rolle als umher huschende Ehefrau und Mutter einer möglichst zahlreichen Kinderschar. Aus ihrer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde im heutigen Williamsburg, Brooklyn, New York. Die 1986 geborene Autorin erzählt in diesem autobiografischen Werk von ihrer Kindheit und Jugend einer der weltweit größten chassidischen Gemeinden. Die häufig auch […]

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