Karin Boye – Kallocain (1940)

Karin Boyes 1940 erschienener Roman „Kallocain“ gilt als Klassiker der dystopischen Literatur und wird mit Werken wie Aldous Huxleys „Brave New World“ und George Orwells „1984“ in eine Reihe gestellt. Im Rahmen der Twitter-Leserunde von 54books (#54readsKB) habe ich mir die schwedische Dystopie näher angeschaut. Der Chemiker Leo Kall entwickelt ein Wahrheitsserum, das wirklich jeden […]

Sowjetunion erlesen: 10 aktuelle Bücher

Erst folgt ein Roman auf den anderen, schließlich wird der Wissensdurst so groß, dass Sachbücher her müssen. Und die erscheinen zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution reichlich, eines umfangreicher als das andere. Ganz ähnlich wie Romane zum Thema Nordkorea bietet sich die Geschichte der Sowjetunion eine Bandbreite von möglichen Herangehensweisen: Soll es unterhaltsam zugehen, werden die […]

Stalin ist mir weggestorben – zweimal

Manchmal kommt ja eins zum anderen und dann hat man plötzlich in einer Woche mehr zum Tode Stalins gelesen als im gesamten Leben zuvor. Ein Tod, von dem ich wusste, dass sich Mythen darum ranken, mit dessen näheren Umständen ich mich aber gar nicht auskannte. Auch in dem Sachbuch zur Russischen Revolution, das zuletzt den […]

Julian Barnes: Der Lärm der Zeit (2017)

Wie Künstler sein in der Diktatur? Für das Regime oder dagegen? Ist ein Zwischenweg denkbar? Julian Barnes schreibt anhand belegter Eckpunkte die fiktive Lebensgeschichte des bekannten russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch, der zwischen diesen Fragen zerrieben wird und dem es dennoch gelingt, mit beachtlicher Produktivität unter Stalin und Chruschtschow tätig zu sein.

Stephen A. Smith: Revolution in Russland (2017)

In diesem Jahr jährte sich die Oktoberrevolution in Russland zum hundertsten Mal. Das brachte eine ganze Flut von Sachbuch-Neuerscheinungen mit sich. Das Jahr ist also wie gemacht dafür, endlich einmal mehr über russische Geschichte zu erfahren. Weil mich nicht allein die Revolutionsjahre interessieren, habe ich mich für Stephen A. Smiths Werk entschieden: Es ist eines […]

Adam Johnson: Das geraubte Leben des Waisen Jun Do (2012)

Der 2013 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Roman ist schon aus einem Grunde etwas ganz Besonderes: Er spielt fast durchgehend in Nordkorea. Der Geliebte Führer Kim Jong-il ist genauso Nebenfigur wie ein texanischer Senator und eine CIA-Agentin. Sie alle treten in das Leben des Waisenjungen Jun Do, der partout kein Waise sein will und nach Tunnelkämpfen […]

Han Kang: Menschenwerk (2014/2017)

Han Kang wurde dem breiten deutschsprachigen Publikum durch die Übersetzung ihres Romans „Die Vegetarierin“ bekannt. Ihr neues Buch „Menschenwerk“ erzählt die Geschichte des Gwangju-Massakers, der Niederschlagung der Demokratiebewegung im Südkorea der 1980er Jahre in solch einer außergewöhnlichen Klarheit, dass es dem Leser fast körperliche Schmerzen bereitet. Ein Plädoyer für Humanismus und die Abkehr von Gewalt. […]

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