Kateřina Tučková: Das Vermächtnis der Göttinnen

Žítková (dt. Schitkowa) ist nicht gerade der Nabel der Welt: Ein einsames Dorf in den Weißen Karpaten an der tschechischen Grenze zu Slowenien, die Älteren häufig Analphabeten, der Selbstgebrannte wird getrunken wie Wasser und dass die Leibeigenschaft abgeschafft wurde, hat man fünfzig Jahre zu spät mitbekommen.

Jean Hanff Korelitz: Du hättest es wissen können

Die New Yorker High Society Paartherapeutin Grace entscheidet nach etlichen Sitzungen mit unglücklichen Paaren: Da ist meist nichts mehr zu retten, sie passen einfach nicht zueinander und hätten es von Anfang an wissen können. Jetzt steht sie kurz vor der Veröffentlichung ihres ersten Buches, in das sie all die Weisheiten der letzten Jahre gesteckt hat […]

Ursula Isbel: Ich will nicht mehr

Ganz tief unten habe ich in der Bücherkiste gekramt und dabei fiel mir dieses Jugendbuch von 1996 in die Hände, an das ich noch eine vage Erinnerung hatte. Damals habe ich es unter „beeindruckend“ abgespeichert und diese Bewertung hat sich, auch aus meiner heutigen Perspektive, bestätigt. Die siebzehnjährige Dagny ist überfordert: Eine alkoholkranke Mutter, ein […]

Tomas Bannerhed: Die Raben

Im dunklen, schwedischen Moor entspinnt sich eine bedrückende Vater-Sohn-Geschichte, die unweigerlich ein schreckliches Ende finden muss. Im Schweden der 70er Jahre kämpft eine Bauernfamilie um den Erhalt ihres Hofes. Der 14-jährige Protagonist Klas weiß eines ganz sicher: in die Fußstapfen seines Vaters will er nicht treten. Er will sich nicht auf den Feldern krummschuften und Tag […]

Javier Marías: Mein Herz so weiß (1992)

Nach der Lektüre von „Mein Herz so weiß“ des spanischen Autors Javier Marías erstaunt die Polarisierung, die dieser Roman verursacht – nicht aufgrund seiner Handlung, sondern allein wegen seiner Sprache. Das Spektrum der Kommentare reicht von „unlesbar und langweilig“ bis „brillant“. Der Klappentext legt eine spannende, nervenaufreibende Geschichte nahe: Kurz nach ihrer Hochzeitsreise steht die […]

Botho Strauß: Herkunft

In „Herkunft“ schildert der nunmehr siebzigjährige Strauß seine Erinnerungen an seine Eltern. Den Großteil seines Büchleins widmet er dem Vater, den er als „aus der Zeit gefallen“, konventionell und dabei auch stur beschreibt. Der Mann, der versucht, das bürgerliche Ideal auch nach der Flucht aus dem Osten und der Enteignung des Besitzes aufrecht zu erhalten, […]

Vanessa da Mata: Blumentochter

Die Protagonistin dieses Romans, die junge Adelgiza, lebt gemeinsam mit ihren beiden nur wenig älteren Tanten in einer alten Villa in einer brasilianischen Kleinstadt. Sie schildert ihre Kindheitserinnerungen an den bunten Garten, dessen Blumen an die ganze Stadt verkauft werden und an die Jagd auf die riesigen Ameisen, die gefräßig jedes Rosenblatt zu bedrohen scheinen. […]

Barbara Veit: Hannah liebt nicht mehr

In „Hannah liebt nicht mehr“ erzählt Barbara Veit die Geschichte der siebzehnjährigen Hannah, die sich  – von ihrer großen Liebe enttäuscht – in ihrem Zimmer einschließt, nicht isst, nicht spricht. Nach Tagen schreibt sie einen Namen auf einen kleinen Zettel, den sie unter der Tür durchschiebt: „Margrett“, eine Freundin ihrer Mutter und die einzige Person, […]

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