Antanas Škėma: Das weiße Leintuch (1958/2017)

  Die Sehnsucht nach Litauen vergeht nie. In den geschäftigen Straßen von New York trifft man seine Landsleute; die Literatur – sie lebt im Exil fort. Fernab der sowjetischen Herrschaft schreibt manch einer mit litauischem Nationalpathos, ein anderer pflegt durch zahlreiche Anspielungen Geschichte und Kultur des Landes. Zu letzteren gehört der bereits 1961 verstorbene Dichter […]

Literaturzeitschrift: Wortschau

Zum ersten Mal die Vorstellung einer Literaturzeitschrift. Eine Zeitschrift nicht über, sondern mit  Literatur. Diese gehen im allgemeinen Getöse um Neuerscheinungen und Long-/Short-/Bestseller-Listen ziemlich unter. Dabei finden sich gerade hier feine unaufgeregte Texte, die sich nicht am Mainstreamgeschmack messen lassen müssen.

Bürkle/Erdmann: der tulipan entblättert sich und amor schleicht ins land

Dieses kleine Büchlein mit Gedichten hat im November der Independent-Verlag Mirabilis auf den Markt gebracht. Die Gedichte sind in der traditionell japanischen Haiku-Form (fünf–sieben–fünf Silben) verfasst und führen den Leser durch die Jahreszeiten, wobei das Buch jahreszeitlich passend mit dem Winter beginnt. Manche der Haiku erinnern an geschriebene Bilder; man sieht das in drei Zeilen […]

Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag

Der Protagonist wandelt durch eine beliebige mittelgroße deutsche Stadt, trifft hin und wieder Bekannte, ehemalige Liebschaften oder Studienkollegen und überlegt dabei, wem er begegnen möchte und wem lieber nicht. Er hadert mit der „Merkwürdigkeit des Lebens“ und der Tatsache, dass er niemals jemandem eine „Genehmigung“ dafür erteilt hat, sein Leben als solches existieren zu lassen. […]

Arno Schmidt: Sommermeteor

   Vor kurzem machte man mir den Kurzgeschichtenband „Sommermeteor“ zum Geschenk. Es war meine erste Begegnung mit Arno Schmidt. Die ersten Erzählungen schreckten durch eine ungewöhnliche Interpunktion und zahlreiche Neologismen ab. Die Begebenheiten, die Schmidt aus seinem Alltag als Schriftsteller im Deutschland der Adenauer-Zeit schildert, sind allesamt unterhaltsam und ich schmunzelte über seine Gedanken zu Frauen, […]

Mark Dunn: Nollops Vermächtnis

In Mark Dunns Roman „Nollops Vermächtnis“ hat sich südlich der USA ein Inselstaat etabliert, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die englische Sprache zu pflegen. So findet sich als überragendes Denkmal der Unabhängigkeit ein Pangramm, ein Satz, der alle Buchstaben des Alphabets enthält, das der Genialität des verehrten Staatsgründers Nollop entsprungen ist. Als sich […]

Welt der Sprache

Vor einiger Zeit stieß ich bei der Recherche zu außergewöhnlicher Sprachbegabung und Menschen, die nicht nur drei oder vier, sondern gleich 20 Fremdsprachen beherrschen (vgl. Polyglott) auf eine interessante Homepage, die sich mit der Entwicklung einiger  Sprachfamilien und dem Erlernen von Sprachen beschäftigt. Dort findet man einige Tipps, um die eigenen Kenntnisse  zu vertiefen und […]

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