[Roman] Cho Nam-Joo: Wo ich wohne, ist der Mond ganz nah (2016/2024)

Wo ich wohne, ist der Mond ganz nah ist nach den erfolgreichen Romanen Kim Jiyoung, geboren 1986 und Miss Kim weiß Bescheid der dritte auf Deutsch erschienene Roman der südkoreanischen Autorin Cho Nam-Joo. Der Roman konnte mich nicht überzeugen. Inhalt Die Mittdreißigerin Mani lebt unverheiratet bei ihren Eltern und wurde gerade entlassen. In einem Seouler […]

#23für2023 Challenge – Kurzes Fazit

Ambitioniert angefangen, leise schleichend eingeschlafen. Die Bilanz meiner #23für2023-Herausforderung beläuft sich auf 8 von den ursprünglich geplanten 23 Büchern. Nach einem starken Start, bei dem der Stapel nur so dahin zu schmelzen schien, schob ich die eine oder andere Neuerscheinung ein und ehe ich mich versah, war die ruhige Zeit zum Lesen auch erst einmal […]

[Roman] Tess Gunty: Der Kaninchenstall (2023)

In einem heruntergekommenen Wohnblock mit absurdem Kaninchendekor leben sie dicht beieinander: Ängstliche, Verzagte, Hoffnungslose und klinisch Auffällige. Mittendrin eine WG von drei ihren Pflegefamilien entwachsenen jungen Männern, die sich liebestrunken um die intelligente Blandine versammelt haben. Doch die hat sich christlichen Mystikerinnen zugewendet und will nach einer Affäre mit ihrem Lehrer sowieso nichts mehr von […]

Joe Wilkins: Der Stein fällt, wenn ich sterbe (2023)

„Der Stein fällt, wenn ich sterbe“ von Joe Wilkins fügt sich in die lange Reihe von Country-Noir-Romanen hier auf dem Blog ein. Wilkins beschreibt aus verschiedenen Perspektiven den Mikrokosmos der Kleinstädte Colter und Delphi sowie verstreuter Farmen in den Bull Mountains, Ausläufern der Rocky Mountains im US-Bundesstaat Montana.

[Update] Lebenszeichen: Zurück zum Jahresende

Das Wissenstagebuch meldet sich mit einem Lebenszeichen zum Jahresende! Mit Familienzuwachs und einem Umzug blieb fürs Bloggen weniger Zeit als sonst. Gelesen wurde natürlich trotzdem – zwischen Mittagsschläfchen und Breimahlzeit schafften es neben den oben abgebildeten Büchern u. a. Dörte Hansens letzter Roman „Zur See“, die Lebensgeschichte des Dresdner Rabbiners Akiva Weingarten „Ultraorthodox“, die Essays […]

Dörte Hansen: Zur See (2022)

Dörte Hansen ist eine der wenigen Bestseller-Autorinnen, die auf diesem Blog regelmäßig Erwähnung finden. Mit ihren detailreichen Beschreibungen des ländlichen Norddeutschlands und dem kulturellen Wandel der letzten Jahrzehnte sind ihre Bücher auch für mich ein Highlight im literarischen Kalender. In „Zur See“ nimmt sie den Leser zum ersten Mal nicht mit aufs platte Land, sondern […]

[Roman] Michael Ondaatje: Katzentisch (2014)

„Katzentisch“ von Michael Ondaatje war mir zuvor kein Begriff und obwohl der obligatorische „Bestseller“-Sticker das Buch als eben solchen ausweist, bin ich erst durch die Empfehlung einer lieben Freundin darauf aufmerksam geworden. Überhaupt kannte ich den kanadischen Schriftsteller niederländisch-tamilisch-singhalesischer Herkunft Michael Ondaatje nur des Namens nach wegen seines bekannten Werkes „Der englische Patient“. „Katzentisch“ war […]

[Roman] Sylvia Frank: Nur einmal mit den Vögeln ziehn (2022)

Während die quirlige Siv amerikanischen Jazz liebt und Saxophon spielt, beobachtet ihre Freundin Anna Maria das Leben lieber durch die Kameralinse. Jens verschreibt sich dem Bodybuilding und Ivo erst dem Theologiestudium und dann dem Hanfanbau. Aki steht mit ihrer alkoholkranken Mutter und den beiden jungen Geschwistern zunächst allein auf weiter Flur und findet für einige […]

[Roman] Mario Schneider: Die Paradiese von gestern (2022)

Kurz nach der Wende nutzt das junge Paar Ella und René die Gunst der Stunde, um Frankreich zu entdecken. Ziellos fahren sie in ihrem alten Wartburg umher und stranden schließlich in einem alten Château bei Bordeaux. Die Eigentümerin Madame de Violet empfängt sie gemeinsam mit dem einzigen ihr verbliebenden Angestellten Vincent. Ella und René sind […]

[Sachbuch] Ewald Frie: Ein Hof und elf Geschwister (2023)

In dem schmalen Sachbuch „Ein Hof und elf Geschwister“ erzählt der Historiker und Professor für Neuere Geschichte Ewald Frie von seiner Herkunft aus einer großbäuerlichen Familie. Neben historischen Quellen wertet er Interviews mit seinen Geschwistern aus und zeichnet so das Bild einer heute verschwundenen bäuerlichen Lebenswelt in Westfalen.

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